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Die Worte unseres Obmannes Werner Innerhofer während des Gedächtnisgottesdienstes für Sepp Oberhuber am 03.02.2019


Liebe Pfarrgemeinde,

der Stadtpfarrchor St. Nikolaus und der Frauenchor der Pfarre gestalten diesen Gottesdienst im Gedenken an den langjährigen Chorleiter und Organisten Josef Oberhuber. Gestatten Sie mir deshalb bitte im Namen des Stadtpfarrchores ein paar Gedanken in Erinnerung an Josef Oberhuber.

Der berühmte Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy hat im Jahr 1844 in einer achtstimmigen Motette in seinem Oratorium "Elias“ einen wunderbaren Text aus dem Psalm 91 vertont. Darin heißt es: „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich auf den Händen tragen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen und dass du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“.

 

Wenn wir heute zurückdenken an unseren lieben Chorleiter Josef Oberhuber, erinnern wir uns in großer Dankbarkeit

  • an seine große Menschlichkeit,

  • an seine Begeisterung und sein Strahlen, wenn es um Musik ging,

  • an seine ansteckende Freude an der Kirchenmusik,

  • an seine ausgleichende Art und den immerwährenden Wunsch nach Frieden,

  • an seine vorbildhafte Geduld und sein Vertrauen in seine Sänger/Innen,

  • an seine unzähligen Dienste als Chorleiter und Organist hier in der Pfarrkirche und

  • vor allem auch an seine Ehrfurcht vor der Schöpfung und dem Schöpfer.

 

Josef Oberhuber ist vor ein paar Wochen zu seinem Schöpfer heimgekehrt. Ein lieber Freund und Kollege von Sepp hat es bei seiner Beerdigung treffend formuliert: „Er ist nun bei denen, die ihn liebten, und wartet auf jene, die ihn lieben.“

Und so hoffen wir natürlich, dass ihn die Engel auf Händen tragen und ihn behüten. Unsere Hoffnung wollen wir nicht nur mit diesen Worten ausdrücken, sondern mit der wunderschönen Motette von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die unser Chor jetzt singen wird: Denn er hat seinen Engeln befohlen, …….

 

 

 
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